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In
der Werkserie der SinnBilder
führe ich meine Malerei und Sprache
in einer einzigartigen Symbiose zusammen.
Zentrales Element ist die Komposition von selbst arrangierten Sinn-Sätzen,
die in einem meditativen Prozess extrahiert und mit der malerischen
Ebene verwoben werden. So entstehen dichte, semantische Kunstwerke,
die das geschriebene Wort nicht nur als Information, sondern als
integralen Bestandteil der visuellen Struktur begreifen und dem
Betrachter neue Sinnebenen eröffnen.
Ergänzt wird dieser Prozess durch die Technik der Collage,
bei der ich bewusst eine Ästhetik des Unperfekten wähle.
Das Fragmentarische und die sichtbaren Spuren der Bearbeitung sind
dabei keine Zufallsprodukte, sondern ein Bekenntnis zur Authentizität.
Durch das bewusste Zulassen von Brüchen, Knicken und rauen
Kanten entstehen Werke, die den künstlerischen Entstehungsprozess
nicht verbergen, sondern ihn als essenziellen Teil der Lebendigkeit
und Nahbarkeit des Bildes zelebrieren.
Um ehrlich zu sein gehört zu dieser Authetizität auch,
dass ich nicht in der Lage bin, gerade und perfekt auszuschneiden.
In dem Erstellungsprozess der ersten Werke merkte ich schnell, dass
nur diese Art der Collage ein stimmiger Ausdruck meiner selbst ist.
Collagen
/ Acryl / Metallstifte / Kohle / Pastellkreide
auf 20 x 20 cm 3D Leinwänden
und Papier.
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